Was ist der Unterschied zwischen einem Medienentwicklungsplan (MEP) und einem Medienbildungskonzept (MBK)?
Grundlegend gibt es hier keinen Unterschied. Die Bundesländer verwenden lediglich unterschiedliche Begrifflichkeiten. Inhaltlich werden dieselben Punkte beleuchtet.
Was ist der DigitalPakt?
Der DigitalPakt ist ein Reformentscheid der Bundesregierung, der im März 2019 beschlossen wurde und die Digitalisierung an Schulen unterstützt. Er beinhaltet inzwischen mehr als sieben Milliarden Euro und steht sämtlichen Bildungseinrichtungen (privaten als auch öffentlichen) zur Verfügung. Gefördert werden neben infrastrukturellen Baumaßnahmen digitale Ausstattungen, wie Laptops, Tablets und interaktive Tafeln, aber auch VR-Brillen oder 3-D-Drucker, sowie Fortbildungsmaßnahmen des Kollegiums.
Warum sollte eine Schule einen Medienentwicklungsplan erstellen?
Die Bildungseinrichtungen müssen zum einen einen MEP entwickeln, um auf die Fördergelder zugreifen zu können. Zum anderen, finden wir, ist es aber auch für die Schule selbst eine Chance, sich genau mit eigenen Zielen der Schul- und Unterrichtsentwicklung und den technischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen, damit diese schließlich perfekt in die Unterrichtsstunden eingebunden werden können.
Muss eine Schule einen MEP alleine erstellen?
Nein, nicht unbedingt. Auch die Trägerschaft muss miteingebunden werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, externe Berater als Unterstützung hinzuzuziehen, wie z. B. uns von Betzold.
Wer soll an der Entwicklung eines MEPs beteiligt sein?
Grundlegend besteht das Gremium aus folgenden Personen und Gruppen: Schulleitung, Trägerschaft, Projektteam aus dem Kollegium, optional externe Berater wie beispielsweise Betzold.
Welche technischen Voraussetzungen sind zu beachten?
Zur Erstellung eines MEP sind keine besonderen technischen Voraussetzungen nötig.
Wo sind Vorlagen und Beispiele zu finden?
Vorlagen und Beispiele können auf der offiziellen Homepage des Bundes, unter www.digitalpaktschule.de oder auf der jeweiligen Internetseite des Landes eingesehen werden.
Warum muss man einen Zeitplan erstellen?
Der Zeitplan dient im Wesentlichen dazu, sich Gedanken darüber zu machen, wann die Einführung der entsprechenden Geräte erfolgen soll. Somit lassen sich Abhängigkeiten aufzeigen und notfalls Engpässe erkennen.
Welcher Zeitrahmen ist empfehlenswert?
Eine Empfehlung kann hier nicht direkt ausgesprochen werden, da dies sehr individuell ist. Jedoch sollte ein realistischer Zeitrahmen angenommen werden. Z. B. ist die Anschaffung von 50 Laptops inkl. Einbinden in die Infrastruktur und Unterweisung des Kollegiums nicht in vier Wochen realisierbar.
Läuft der Prozess für Privatschulen und staatlich anerkannte Schulen gleich ab?
Ja, hier gibt es grundlegend keine großartigen Unterschiede.
Wo findet man weitere Möglichkeiten für Fördergelder?
Es gibt eine Vielzahl an weiteren Fördermitteln. Hier ein paar Adressen als Anregung:
Wie Betzold Sie unterstützen kann
Welche Vorarbeit sollte geleistet werden, bevor man Sie als externen Berater zum Thema MEP kontaktiert?
Sie brauchen hier keine Vorarbeit zu leisten. Da wir eine vollumfängliche Beratung liefern, können wir zu jedem Zeitpunkt tätig werden.
Gibt es Teile des Prozesses, bei denen Sie Schulen nicht unterstützen können?
Nein, die gibt es nicht. Wir sind in der Lage, Schulen ab dem ersten Gespräch über Ideen bis zum Abschluss der Realisierungsphase zu unterstützen. Darüber hinaus können wir Sie auch in Ihrem Schulalltag mit Fortbildungen, unter anderem in unseren digitalen Bildungszentren, begleiten und stets auf dem Laufenden halten.
Welche Tipps aus eigener Erfahrung können Sie weitergeben?
Hier gibt es einige, so sollte z. B. ein Fokus auf die pädagogischen Einsatzmethoden der anzuschaffenden Technik im Medienkonzept gesetzt werden. Praktisch ist es auch, bei der Hardwareauswahl vorab eine Pro- und Contra-Liste zu erstellen.