Die allerbeste Möglichkeit, Umwelt und Klima zu schonen, wäre der Verzicht auf den Kauf oder Verbrauch neuer Materialien.
Ganz ohne geht es aber natürlich auch nicht. Unterrichtsmaterialien helfen den Schülerinnen und Schülern, Inhalte zu visualisieren und ermöglichen eine abwechslungsreiche, motivierende Unterrichtsgestaltung.
Gesucht ist also ein Mittelweg. Sie können sich vor einer Anschaffung z. B. fragen, wie wichtig der Kauf für den Unterricht ist, wie häufig das Lehrmittel zum Einsatz kommen kann und ob es vielleicht ressourcenschonende Alternativen gibt.
Einige Optionen zeigen wir Ihnen hier:
Laminieren nachhaltig gestalten
Das Laminiergerät ist besonders für Grundschullehrerinnen und -lehrer ein guter Freund: Eingeschweißt sind Materialien aus Papier länger haltbar und können mit abwischbaren Folienschreibern immer neu beschriftet werden.
Andererseits bestehen die Folien aus Kunststoff. Papier und Folie sind nach dem Laminieren praktisch untrennbar miteinander verbunden, was das Recyceln schwer macht. Was also tun?
Wenn Sie diese Punkte mit „ja“ beantworten, kann Laminieren sinnvoll sein, andernfalls sollte das Papier besser ohne Folie genutzt werden:
- Ich verwende das Material häufig, z. B. in Kombination mit Magneten, als wiederverwendbares Tafelmaterial.
- Die Kinder arbeiten häufig mit dem Material, es muss deshalb robust sein.
- Das Material soll wiederverwendbar sein, muss aber beschriftet werden.
Material im Format DIN A4 können Sie auch in die wiederverwendbaren Lerntaschen von Betzold einlegen, um es zu beschriften. So müssen Sie es nicht immer wieder neu ausdrucken. Die unterschiedlich farbigen Ränder können Sie nutzen, um das Material leichter den Fächern zuzuordnen.