6. Platz
In vielen Lehrerzimmern herrscht chronischer Platzmangel.
Üblicherweise haben Sie ein eigenes Fach zum Ablegen von Büchern und Klassenarbeiten zur Verfügung. Doch das ist leider allzu schnell voll. Die Ausbreitung über das eigene Hoheitsgebiet hinaus, ist für die manchmal unübersichtliche Situation in Lehrerzimmern verantwortlich.
Um mit möglichst wenig Platz auszukommen, sollten Sie sich ein gutes, für Sie passendes Ordnungssystem aneignen. Ein paar Tipps finden Sie in unserem Blog-Beitrag „Ordnung am Schreibtisch“.
Noch so ein Ort, an dem häufig Enge herrscht, ist der Kühlschrank. Um diesen mit dem eigenen Essen nicht zu lange zu blockieren oder unbeabsichtigt Schimmelkulturen anzulegen, vor dem Wochenende routinemäßig einen prüfenden Blick hineinwerfen.
7. Schülerfreie Zone
Allgemeine Gültigkeit hat in Lehrerzimmern eigentlich nur die Regel: Das Lehrerzimmer ist für Lehrerinnen und Lehrer da – Schülerinnen und Schüler dürfen zwar Klopfen, um an der Tür ihr Anliegen loszuwerden, haben aber üblicherweise keinen Zutritt.
Hier darf sich die Vorbildfunktion eine kurze Pause gönnen, es fällt auch mal ein Kraftausdruck, wenn sich das Papier im Kopierer staut, private Gespräche werden geführt, man tauscht sich über Schülerinnen und Schüler und Unterrichtsthemen aus, trinkt Kaffee oder bereitet Unterricht vor. Und natürlich werden hier auch sensible Schülerdaten aufbewahrt, Klausuren, die bald geschrieben werden, Schlüssel und Taschen.
Wenn kein wirklich triftiger Grund besteht, sollten Sie in dieses Pädagogen-Refugium keine Schülerinnen und Schüler mitbringen.
8. Allgemeines Auftreten
Der allmorgendliche Gruß, Pünktlichkeit, vorzeigbare Kleidung und Freundlichkeit sind ja selbstverständlich.
Einen Stein im Brett haben Sie bei Ihren Kolleginnen und Kollegen aber, wenn Sie sie mit mitgebrachten Keksen, Schoki oder etwas Selbstgebackenem aus dem Zuckerloch befreien, das ein stressiger Schultag ausgehoben hat :)