Im Interview mit dem Spiegel erläutert Christoph Mall, der die Auswirkungen von Outdoor-Unterricht untersucht: „Laut verschiedenen methodisch guten Studien verbessert das Lernen im Freien Leseleistungen, Motivation und Sozialverhalten. (…) In unserem Projekt haben wir gezeigt, dass das Level an Stresshormonen bei den Schülern im Lauf des Draußentages abnimmt, während es bei der Kontrollgruppe im Schulgebäude eher gleich bleibt.“
2. Wechsel in freie Räume im Erdgeschoss:
In den meisten Gebäuden steigt die Temperatur mit den Stockwerken. Falls es möglich ist, kann ein Wechsel ins Erdgeschoss etwas Erleichterung verschaffen. Oder Sie nutzen die Aula bzw. Pausenbereiche ausnahmsweise für den Unterricht.
3. Lockere Unterrichtseinheiten:
Lange Konzentrationsphasen, wie sie beispielsweise nötig wären, um einem längeren Vortrag zu folgen, sind bei Hitze kaum zu leisten. Besser geeignet sind eine spielerische Unterrichtsvermittlung oder lockere Gruppenarbeit, z.B. die Erarbeitung eines Rollenspiels, ein Lesetheater oder die Arbeit an einem Thema mit einem Gruppenpuzzle.