5. Vertretungsstunden:
Vertretungsstunden müssen in der Regel sehr kurzfristig vorbereitet werden. Zudem stehen meist nur spärliche Informationen über den Stand der Klasse zur Verfügung. Nun ist guter Rat teuer. Für alle, die sich in der zur Verfügung stehenden knappen Zeit nicht noch schnell durch die eigenen Materialien wühlen möchten, haben wir im Beitrag „Ideen für spontane Vertretungsstunden“ Alternativen gesammelt.
6. Zettel einsammeln:
Von der Materialliste fürs neue Schuljahr über Einverständniserklärungen aller Art (z. B. für Fotos mit Schülern, Schulausflüge oder einer zeitweisen Entbindung von der Aufsichtspflicht) bis hin zur Information über Kopfläuse in der Klasse – das Austeilen von Infoblättern und v. a. das Einsammeln der Schnipsel mit den Rückmeldungen der Eltern nimmt über das Schuljahr gesehen einiges an Unterrichtszeit in Anspruch.
Besonders weil es in jeder Klasse Kandidaten gibt, die es frühestens nach der dritten Erinnerung schaffen, den Zettel unterschrieben zurückzubringen. Eine gute Idee, um Zeit zu sparen, stellt Maik Riecken in seinem Blog vor: „Zettel, Zettel, nix als Zettel …“.
7. Begleitpersonen suchen:
Steht ein Schulausflug in Ihrer Klasse an, müssen Sie mindestens eine weitere Person finden, die sich mit Ihnen die Aufsichtspflicht teilt. Doch das ist oft leichter gesagt als getan: V. a. im Fall von mehrtägigen Exkursionen hält sich die Begeisterung, eine pubertierende Schülerschar Tag und Nacht im Blick zu haben, doch häufig sehr in Grenzen. Können Sie im Kollegium niemanden erweichen, ist es auch möglich, unter den Schülereltern nach einer Begleitperson zu suchen.
8. Planung von außerschulischen Aktivitäten:
Nicht nur die Suche nach passenden Begleitpersonen, sondern auch die Organisation einer außerschulischen Aktivität kostet Zeit. Mehrtägige Exkursionen beanspruchen natürlich die meiste Planungszeit. Damit sich kurz vor knapp nicht ein Berg an unerledigten Aufgaben ansammelt, lautet das oberste Gebot: Rechtzeitig mit der Planung beginnen. Der erste Schritt ist die Anfertigung einer Liste mit allen anstehenden Aufgaben (falls es die erste Fahrt ist, helfen die Kolleginnen und Kollegen sicher dabei, keinen abzuhakenden Punkt zu vergessen).
9. Elterngespräche:
Gespräche mit den Eltern Ihrer Schüler sind ein wichtiger Teil des Lehrerberufs. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie rund um die Uhr zur Verfügung stehen müssen. Feste Sprechzeiten, ein Anrufbeantworter und eine dienstliche E-Mail-Adresse helfen, Grenzen zu ziehen. Mehr dazu im Beitrag „Erreichbarkeit von Lehrerinnen und Lehrern“.