Der Vorteil einer eigenen Pflanze für jeden Schüler ist jedoch, dass jeder ganz persönlich für diese verantwortlich ist. Der Bezug zur Pflanze und der Stolz, sich ganz alleine so gut um sie gekümmert zu haben, dass sie gedeiht, sind größer.
- Bevor es losgeht, brauchen die Schüler noch ein paar Informationen über die Art der Pflanze und wie sie gepflegt werden muss.
- Wenn es die Zeit erlaubt, können Sie das Abnehmen der Ableger und Eintopfen gemeinsam mit den Schülern vornehmen. Ansonsten erhält jeder Schüler das eingetopfte Pflänzchen. Wichtig ist, dass der Pflanztopf an der Unterseite Löcher hat, sodass überschüssiges Wasser in einen Übertopf oder Untersetzer laufen kann. Ebenso wichtig: Töpfe mit Namen versehen!
- In den ersten Wochen bleiben die Pflanzen im Klassenzimmer und werden dort versorgt. So können Sie den Schülern am Anfang noch helfen, wenn sie sich unsicher sind oder Sie bemerken, dass eine Pflanze auf ein frühzeitiges Ende zusteuert .
- Nach ein paar Wochen oder wenn die nächsten Ferien anstehen, dürfen die Kinder ihre Schützlinge mit nach Hause nehmen und dort einen geeigneten Standort für sie finden. Weisen sie die Schüler darauf hin, dass Pflanzen an einem kühleren, dunkleren Standort weniger Wasser brauchen, als an einem warmen, sonnigen Platz. Die Gießmenge kann sich deshalb verändern.
- Zum Ende des Projektzeitraums können Sie die Kinder über ihre Erlebnisse und Erfahrungen berichten lassen. War es für sie manchmal schwer, die Aufgaben regelmäßig zu erledigen? Wie war es für sie, die Verantwortung für ein Lebewesen zu tragen? Mussten die Eltern manchmal mithelfen? Wie fühlen sie sich nach dieser langen Zeit? Wollen sie die Pflanze weiterhin selbst versorgen?
Welche Pflegaufgaben können die Schüler übernehmen?
- regelmäßig gießen
- überschüssiges Wasser ausleeren
- mit Wasser besprühen
- Blätter abstauben
- braune Blätter entfernen
- beobachten, ob der Standort und die Wassermenge passen
- Pflanzen umtopfen
Das Düngen der Pflanzen sollten Erwachsene übernehmen. Düngemittel dürfen nicht für Kinder erreichbar aufbewahrt werden.
Pflanzentagebuch führen
Wenn Sie das Projekt über ein halbes oder vielleicht sogar ein ganzes Schuljahr laufen lassen möchten, können die Kinder auch ein Pflanzentagebuch führen. Hier tragen sie einmal pro Woche z. B. die aktuelle Größe der Pflanze, die Anzahl der Blätter oder besondere Veränderungen ein.
Was tun, wenn eine Pflanze eingeht?
Auch Ableger von robusten Pflanzensorten können eingehen, wenn z. B. zu viel gegossen wurde. Ein Fehlversuch ist nicht schlimm, er gibt den Schülern und Ihnen die Gelegenheit, gemeinsam zu überlegen, woran es gelegen habe könnte und auf was man beim nächsten Mal noch mehr achten sollte. Stellen Sie dem Kind danach eine weitere Pflanze zur Verfügung.