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Deutscher Lesepreis

Deutscher Lesepreis 2018: Deutschland auf dem Weg zum Leseland

Betzold stiftet Preis für herausragende Leseförderung an Schulen

„Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen“ – schon der englische Philosoph Francis Bacon hat Ende des 16. Jahrhunderts erkannt, dass der Mensch mit Lesen Grenzen überwinden und über sich selbst hinauswachsen kann.

Seit über 7500 Jahren ist Lesen ein zentraler Bestandteil der menschlichen Kultur. Für den Großteil der Menschen in Deutschland ist es heute eine Selbstverständlichkeit richtig lesen und schreiben zu können. Dass das allerdings nicht auf jeden zutrifft zeigt die sogenannte „Leo: level-one-Studie“ der Universität Hamburg.

Das erschreckende Ergebnis: Bundesweit sind mehr als 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren nicht in der Lage, längere Texte richtig zu lesen, zu verstehen und sie zu schreiben. Das sind ganze 14,5 Prozent der deutschsprechenden Bevölkerung.

Vor diesem Hintergrund setzt sich die Stiftung Lesen seit Jahren dafür ein, Deutschland zum Leseland zu machen, in dem jedes Kind und jeder Erwachsene über die jeweils notwendige Lese- und Medienkompetenz verfügt.

Die Arnulf Betzold GmbH – Versandhändler für Schulen, Krippen und Kindergärten – ist Mitglied im Stifterrat. „Die Stiftung Lesen liegt uns als Bildungsunternehmen sehr am Herzen“, betont Geschäftsführer Ulrich Betzold. „Mit unserem jährlichen Stiftungsbeitrag sowie als Mitglied im Stifterrat fördern wir die Freude am Lesen bei Kindern und Jugendlichen.“

Deutscher Lesepreis wird zum dritten Mal in der Kategorie „Herausragende Leseförderung an Schulen“ vergeben

Seit 2013 vergeben die Stiftung Lesen und die Commerzbank – Stiftung gemeinsam den „Deutschen Lesepreis“.  Mit dieser Auszeichnung ehren die Initiatoren Menschen und Institutionen, die das Lesen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit innovativen und erfolgreichen Projekten
fördern. Der „Deutsche Lesepreis“ ist in Deutschland einmalig und wird in sechs Kategorien vergeben.

Dieses Jahr wird es zum dritten Mal die Kategorie „Herausragende Leseförderung an Schulen“ geben.

Der Preis wird von der Arnulf Betzold GmbH gestiftet. Er zeichnet Schulen aus, die die Lesemotivation und Lesekompetenz ihrer Schüler mit gebündelten und umfassenden Angeboten stärken und ausbauen.
Darunter fallen fächerübergreifende Aktionen und Maßnahmen der Lehrkräfte in und außerhalb des Unterrichts, die infrastrukturelle Ausstattung der Schulen mit Lesematerial und Leseorten, der aktive Einbezug der Elternschaft sowie außerschulische Kooperationen.

Die Preisträger der Kategorie erhalten insgesamt 4.500 Euro (Staffelung: 1. Preis 2.000 Euro, 2. Preis 1.500 Euro, 3. Preis 1.000 Euro).

Ulrich Betzold, einer der Geschäftsführer des Ellwanger Unternehmens, wird dafür selbst in der Jury sitzen. „Ich bin schon sehr gespannt, mit was für tollen Leseförderungs-Projekten sich die Schulen bewerben. Eine umfassende Lesekompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für die persönliche
Entwicklung, den Erfolg im Berufsleben und die gesellschaftliche Teilhabe. Aus diesem Grund möchten wir herausragende Projekte auszeichnen, die das Thema Lesen auf vorbildliche Weise voranbringen.“

Die Bewerbungsphase für den Deutschen Lesepreis endet am 30. Juni 2018.

Mitmachen können alle, die sich für das Thema Lesen engagieren. Ausführliche Informationen sowie das Bewerbungsformular gibt es auf  www.deutscher-lesepreis.de.

Eindrücke von der letztjährigen Preisverleihung und den vorgestellten Leseprojekten finden Sie im Blog-Beitrag „Deutscher Lesepreis: Herausragende Leseförderung an Schulen. Ideen für Leseprojekte und Leseorte an Schulen:

Ideen für Leseprojekte und Leseorte an Schulen

 

Über Bettina Kroker

Seit 2014 arbeite ich bei Betzold in Ellwangen als Online-Redakteurin. Im Betzold-Blog möchte ich Lehrerinnen und Lehrern den ein oder anderen Tipp weitergeben, der den Schulalltag erleichtert und Zeit spart. Da ich stets auf der Suche nach neuen, interessanten Blog-Themen bin, freue ich mich immer über Ihre Vorschläge: blog@betzold.de.

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