Warum sind Unterrichtspausen so selten Erholungspausen?
Eine Unterrichtspause ist für Lehrerinnen und Lehrer viel zu selten auch eine Entspannungspause. Eine Fünfminutenpause reicht meist nur, um vom Unterrichtsraum ins Lehrerzimmer zu laufen und dort die benötigten Materialien für die nächste Stunde zu holen.
Auf den Schulfluren warten oft Schülerinnen und Schüler mit ihren Anliegen, im Lehrerzimmer die Kolleginnen und Kollegen. Schulangelegenheiten sind in Gesprächen dann in der Regel das Hauptthema. Die etwas längeren Pausen werden genutzt, um zu kopieren, Organisatorisches zu erledigen, Stunden nachzubereiten, Elternmails zu beantworten und vieles, vieles mehr.
Um nicht noch mehr Arbeit mit nach Hause zu nehmen, nutzen Lehrerinnen und Lehrer auch die Mittagspause, um möglichst viel abzuarbeiten (wenn man nicht ohnehin als Pausenaufsicht eingeteilt ist.
Schon der Toilettenbesuch ist an manchen Tagen erst mittags unterzubringen. Viele werden sich fragen: Wann soll unter diesen Voraussetzungen noch Platz für Entspannung sein?
So schaffen Sie Zeit für Pausenentspannung
Die Aufgaben im Lehrerberuf, mit seinen wachsenden Anforderungen, sind vielfältig und zahlreich. Die Zeit, diese zu bewältigen, ist hingegen oft knapp. Stress ist dafür vielen Lehrerinnen und Lehrern ein allzu häufiger Begleiter. Und Fakt ist: Zu viel Stress kann krank machen.