Vor der Klausur
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Terminfindung:
Denken Sie bei der Terminvergabe an die Klasse, aber auch an sich!
Kündigen Sie der Klasse die Termine rechtzeitig an. Ein Zeitpunkt etwa drei, aber mindestens zwei Wochen davor ist günstig (auch wenn Sie ahnen, dass die meisten erst zwei Tage vorher in die Bücher schauen …).
Sicherheitshalber sollten Sie Ihre Schülerinnen und Schüler eine Woche vor der Klausur nochmals an das näherkommende Ereignis erinnern.
Werfen Sie einen Blick in den Klausurenkalender. Die Schülerinnen und Schüler sollten nicht zu viele Arbeiten pro Woche schreiben müssen. Zwei sind ok, in Ausnahmefällen sind auch drei möglich. Der Druck auf die Schülerinnen und Schüler v.a. bei lernintensiven Fächern ist dann jedoch schon hoch und das Murren der Klasse ist in solchen Fällen nicht ganz unbegründet.
Schauen Sie aber auch in Ihren Kalender: Ballen sich die Klausurtermine zu bestimmten Zeiten, kommt auch eine geballte Korrekturaufgabe auf Sie zu!
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Bekanntgabe des klausurrelevanten Stoffs:
Nehmen Sie sich im Unterricht Zeit, den prüfungsrelevanten Stoff transparent zu kommunizieren und offene Fragen zu klären. Geprüft werden sollte selbstverständlich nur, was auch im Unterricht gründlich behandelt wurde. Eine klare Übersicht hilft den Schülerinnen und Schülern, sich gezielt vorzubereiten – und reduziert gleichzeitig Rückfragen kurz vor der Klausur.
Vorbereitung auf die Durchführung der Klassenarbeit
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Klare Ansagen:
Was passiert, wenn Sie einen Schülerinnen und Schüler beim Abschreiben oder Schummeln erwischen? Welche Hilfsmittel (Taschenrechner, Formelsammlung …) sind erlaubt? Wie gehen Sie mit Informationen auf Konzeptpapier um?
Ein weiterer Klassiker: der Hinweis, die Aufgabenstellungen sorgfältig zu lesen. Auch wenn das selbstverständlich klingt – Prüfungsnervosität sorgt oft dafür, dass selbst einfache Anweisungen überlesen oder falsch verstanden werden.
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Arbeitsanweisungen und Erwartungen formulieren:
Viele Kleinigkeiten können Sie direkt in die Klausur packen: Sind Mehrfachantworten bei Multiple Choice-Fragen möglich? Genügen Stichworte oder erwarten Sie ausformulierte Sätze? Was tun, wenn das Falsche markiert wurde?
Befürchten Sie aber, dass Ihre Schützlinge die Besonderheiten oder bestimmte Erwartungen zu einer Aufgabe nicht gleich erfassen, weisen Sie die Klasse schon im Voraus darauf hin (am besten vor dem Austeilen, denn sonst bekommt es die Hälfte nicht mit und Sie beantworten die Frage fünfmal).
Manchmal ist es sinnvoll, die gesamte Arbeit kurz gemeinsam durchzugehen. Die Schülerinnen und Schüler wissen dann, was auf sie zukommt und können besser einschätzen, welche Aufgaben zeitaufwendig werden.
Vorbereitung auf die Korrektur
Fazit
Nutzen Sie alle formalen und textbasierten Möglichkeiten, die Sie bei der Konzeption der Klassenarbeit haben, um den Schülerinnen und Schülern die Arbeit zu erleichtern! Je übersichtlicher die Struktur und je klarer Ihre Formulierungen, desto weniger schlechte Leistungen kommen durch Missverständnisse, fehlerhafte Einschätzungen von Aufgaben oder ein falsches Zeitmanagement zustande.
Die ganze Arbeit, die Sie vorab in die Formulierung der Aufgaben, die Gestaltung der Arbeit, Gedanken zu Ihren Leistungserwartungen und eine durchdachte Punktevergabe gesteckt haben, macht sich v.a. auch bei der Korrektur bezahlt!
Komprimiert ausgedrückt: Mehr Mühe bei der Vorbereitung = unkomplizierte Durchführung, schnellere Korrektur, objektivere und nachvollziehbarere Bewertung und weniger Diskussionen bei der Besprechung.