5. Ein strukturierter Tagesablauf:
Klar kann immer mal etwas dazwischenkommen. Grundlegend ist eine grobe Planung des Tagesablaufs aber sehr sinnvoll. Dabei sollten Sie nicht nur Raum für Seminar- und Schulthemen und eine feste Kinderzeit schaffen, sondern auch sich selbst und Ihren Partner/Ihre Partnerin nicht vergessen!
Eine Möglichkeit, um Schule und Privates nicht zu sehr zu durchmischen, besteht darin, möglichst viele Aufgaben, wie die Stundenvorbereitung und das Korrigieren in der Schule, z. B. in Freistunden zu erledigen. Andere verschieben diese Aufgaben auf den späteren Abend, wenn das Kind oder die Kinder bereits im Bett sind. So bleiben die Nachmittage frei für die Kinder.
6. Lassen Sie das schlechte Gewissen nicht zum ständigen Begleiter werden:
Fast jeder, der Referendariat und Kind unter einen Hut bringen muss, kennt es: Das schlechte Gewissen, dass entweder das Kind oder die Arbeit zu kurz kommen.
Da es schwer ist, das schlechte Gefühl komplett abzuschütteln, nehmen Sie es doch als Orientierungshilfe: Fragen Sie sich, ob Sie die Situation, die Sie belastet, z. B. durch eine optimierte Organisation, besser hätten lösen können. Falls ja, versuchen Sie es beim nächsten Mal anders zu machen. Falls nein, geben Sie bereits Ihr Bestes – mehr kann niemand von Ihnen verlangen.
Manchmal hilft es, mit den Seminarlehrern und -lehrerinnen, Betreuerinnen und Betreuern an der Schule und der Schulleitung über die eigene Situation zu sprechen. Nicht alle, aber doch einige, haben durchaus Verständnis für die große Herausforderung, die Sie angehen, und machen z. B. eine Verschiebung eines ungünstig gelegenen Termins möglich.
7. Gönnen Sie sich Auszeiten:
Wenn die Zeit für Kind und Beruf ohnehin schon knapp ist, fällt es vielen schwer, noch etwas davon für sich selbst abzuzweigen. Um fit und gesund zu bleiben und die eigenen Akkus regelmäßig wieder aufzuladen, sind kleine Auszeiten aber so wichtig! Geht es Ihnen gut, ist das auch positiv für Ihr Kind und die Motivation für die Arbeit. Entspannung ist also angesagt!