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Was wir über die Auswirkungen von KI wissen
Eine Studie der Swiss Business School (AI Tools in Society: Impacts on Cognitive Offloading and the Future of Critical Thinking, 2025) zeigt, wie sehr der Umgang mit KI das Denken verändert – und liefert auch für Schulen wichtige Hinweise:
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Weniger kritisches Denken bei hoher KI-Nutzung
Je häufiger KI genutzt wird, desto niedriger fallen die Testwerte im kritischen Denken aus. Das bestätigt auch eine aktuelle Microsoft-Studie („The Impact of Generative AI on Critical Thinking“, 2025)
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Junge Menschen besonders betroffen
Teilnehmende im Alter von 17 bis 25 Jahren nutzten KI am meisten und erzielten gleichzeitig die schlechtesten Ergebnisse – ein Hinweis, dass gerade Schülerinnen und Schüler gefährdet sind.
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Bildung als Schutzfaktor
Personen mit höherem Bildungsabschluss schnitten trotz KI-Nutzung besser ab, da sie Ergebnisse häufiger hinterfragten und sich stärker mit Inhalten auseinandersetzten. Nach der Microsoft-Studie hat auch das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten einen positiven Einfluss auf die Reflexionsfähigkeit.
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Gefahr der Abhängigkeit
Viele Befragte gaben an, ohne KI bestimmte Aufgaben kaum noch bewältigen zu können – ein Zeichen für wachsende Abhängigkeit.
Tipps für KI-Nutzung in der Schule
Da KI längst Teil der Lebensrealität von Schülerinnen und Schülern ist, wäre es keine Lösung, sie aus der Schule herauszuhalten. Im Gegenteil: Ohne eine bewusste Auseinandersetzung im Unterricht, wären Kinder und Jugendliche den Folgen einer unreflektierten Nutzung noch stärker ausgeliefert. Aber worauf sollte dabei geachtet werden?
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KI als Werkzeug, nicht als Ersatz für das Lernen
KI sollte Unterstützung bieten, etwa beim Strukturieren, Üben oder Visualisieren, darf aber das eigene Lernen und Denken der Schülerinnen und Schüler nicht ersetzen. Dazu gehört, Aufgaben bewusst so zu gestalten, dass eigenständiges Reflektieren nötig bleibt.
Gerade bei der Differenzierung von Aufgaben, kann KI hilfreich und zeitsparend sein, z. B. durch individuelle Hinweise, Übungen oder Erklärungen, um unterschiedliche Lernniveaus zu unterstützen.
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Förderung von kritischem Denken und Quellenbewertung
Nutzen Sie KI nicht nur zur Antwortsuche, sondern auch, um herausfordernde Fragen zu stellen oder Ergebnisse überprüfen zu lassen. Sie können KI beispielsweise gezielt einsetzen, um Ergebnisse hinterfragen zu lassen: Stimmt die Information? Welche Perspektiven fehlen? Auf diese Weise wird die Fähigkeit geschult, Informationen kritisch zu prüfen und einzuordnen.
Ein wichtiger Punkt dabei ist, die Funktionsweise von KI-Anwendungen wie Chatbots zu verstehen. Lassen Sie die Lernenden nachvollziehen, wie KI zu Ergebnissen kommt, um algorithmische Entscheidungen zu verstehen.
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Aufklärung über Risiken und Grenzen
Besprechen Sie mit der Klasse mögliche Fehlerquellen wie Falschinformationen, Vorurteile oder einseitige Darstellungen, um Ihre Schülerinnen und Schüler auf die reale Nutzung vorzubereiten. Auch der Schutz persönlicher Daten bei der Nutzung von KI-Tools ist ein Aspekt, mit dem viele Schülerinnen und Schüler bislang wenig Erfahrung haben.
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Reflexion in den Lernprozess einbauen
Ermuntern Sie die Klasse, über Chancen und Grenzen von KI zu sprechen: Wo war sie hilfreich? Wo hat sie Fehler gemacht? Sie können KI-generierte Ergebnisse als Ausgangspunkt für Diskussionen verwenden.
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Aufgaben auch ohne KI bearbeiten lassen
Regelmäßige Phasen ohne digitale Unterstützung helfen, Eigenständigkeit und Problemlösefähigkeit zu trainieren.
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Balance zwischen KI und analogem Lernen schaffen
Kombinieren Sie KI-gestützte Lernphasen mit traditionellen Methoden, um Vielfalt und Tiefe im Unterricht zu sichern.
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Aufgaben so gestalten, dass KI nicht alles übernehmen kann
Offene Fragen, kreative Aufgaben oder persönliche Reflexionen verhindern, dass KI-Lösungen einfach übernommen werden.
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KI kreativ einsetzen
Ermuntern Sie Schülerinnen und Schüler, KI als Inspirationsquelle zu nutzen, z. B. für Brainstorming, Visualisierungen oder Textentwürfe, die sie dann selbst weiterentwickeln.
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Reflexionsräume schaffen
Offene Gespräche über Erfahrungen mit KI, über Chancen, Fehlerquellen und ethische Fragen helfen, ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang zu entwickeln.
Die Rolle der Schule bei der „KI-Bildung“
Die Schule übernimmt bei der KI-Bildung also eine zentrale Rolle: Schülerinnen und Schüler benötigen Verständnis für die Funktionsweise, Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz.
Ziel der Vermittlung ist es, dass Kinder und Jugendliche KI nicht nur konsumieren, sondern kritisch hinterfragen und eigenständig reflektiert einsetzen können. Durch die aktive Auseinandersetzung mit KI werden Schülerinnen und Schüler befähigt, die Technologien im Alltag und später im Beruf selbstbewusst und reflektiert zu nutzen.