Mehrsprachigkeit und bilinguale Erziehung sind auch in Kindergarten und Kita ein Thema.
Alltag
Aktualisiert: 04.10.2023

Bilinguale Erziehung – sprachhemmend oder sprachfördernd?

Das Thema bilinguale Erziehung kann polarisieren. Auf der eine Seite fürchten viele, dass in der Zwei- oder Mehrsprachigkeit die Grundlagen der Erstsprache dabei nicht ausreichend gelegt werden. Andere denken, dass Kinder von dem täglichen Kontakt zu einer oder mehreren Sprachen profitieren können, weil sie in diesem Alter in der Lage sind, Sprachen leichter aufzunehmen.
Lynn Brincks
Lynn Brincks
Trainerin Digitale Bildung

Klassifikation des Zweitspracherwerbs

Das Erlernen einer Fremdsprache kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Das passiert Abhängig vom Alter und von der Art des Erwerbs. 

  1. Simultaner Zweitspracherwerb (auch doppelter oder bilingualer Erstspracherwerb): Erfolgt bis zum 4. Lebensjahr des Kindes (frühkindlicher Zweitspracherwerb) (Romaine 1995). Hier werden zur gleichen Zeit zwei oder mehr Sprachen erworben.
  2. Sukzessiver Zweitspracherwerb (die zweite Sprache wird erst nach dem 4. Lebensjahr des Kindes erworben) (Chilla und Halbzettl 2014): Hier wird die zweite Sprache erworben, nachdem ein Kind die Grundlagen in der Erstsprache erworben hat. 
  3. Ungesteuerter Zweitspracherwerb (natürliche Zweitspracherwerb von Geburt an in natürlichen, alltäglichen Kommunikation) (Jungmann 2012; Jung und Günther 2016) 
  4. Gesteuerter Zweitspracherwerb (kulturelle Erwerb findet explizit innerhalb des formalen unterrichtlichen Kontextes statt (Jungmann 2012; Jung und Günther 2016): Hier ist das Erlernen der Fremdsprache in der Schule gemeint. 

Quelle: www.socialnet.de

Lernphasen des Spracherwerbs bei Kleinkindern 

Sprachwissenschaftler sind sich einig, dass Kleinkinder eine einmalige Chance haben, sich unbefangen die Sprachmelodie und Aussprache einer oder mehrerer Sprachen - ähnlich wie die der Erstsprache - zu verinnerlichen. Neurolinguistische Untersuchungen zeigen, dass bis zum vierten Lebensjahr Spracherwerb im gleichen Gehirnteil abgespeichert wird und eher spielerisch angeeignet werden kann. Danach wird er anders aufgenommen und verarbeitet und wird eher kognitiv gelernt. Deswegen wird die optimale Lernphase für Spracherwerb bei Kleinkindern bis zum fünften Geburtstag betrachtet und ist zwischen acht bis 10 Jahren zu Ende. Allerdings sollte hier erwähnt werden, dass für das Erlernen einer Sprache ein spielerischer, unbefangener Umgang mit der Sprache erzielt werden sollte. Kleinkinder dürfen nicht dazu gezwungen werden - sie sollen den Spracherwerb eher als Spiel oder als Aktivität, welche nebenbei im Hintergrund verläuft, wahrnehmen.

Deswegen gibt es Vorteile, Kinder früh in Kontakt mit einer anderen Sprache zu bringen. Im späteren Verlauf für Kleinkinder die diese Erfahrung gemacht haben, kann dies helfen, die Zweitsprache mit weniger oder gar keinem Akzent sprechen zu können, zum Beispiel. Der Kontakt mit anderen Sprachen kann auch dazu führen, dass die Kinder offener anderen und unterschiedliche Menschen oder Kulturen gegenüber sind. Der Angst vor Unbekanntem kann auch dadurch entgegengewirkt werden. 

Hören vs. Verstehen

Der Umgang mit Personen, die eine andere Sprache als ihre eigene Muttersprache sprechen ist für viele Kleinkinder eine neue Erfahrung. Genauso so war es mit der Kindergartenklasse in der ich vor etlichen Jahren ein einwöchiges Praktikum gemacht habe. Ich bin angekommen, neugierig zu sehen, wie alles in einem deutschen Kindergarten abläuft. Die Lehrkraft stellte mich vor und erklärte, dass ich ein paar Tage da sein werde, dass ich nicht aus Deutschland komme und dass die Kinder mir natürlich Fragen stellen können. So weit, so gut. Dann fing die Fragerunde an. Wie ich heiße, wie man meinen Namen ausspricht, was für ein Name das ist. Das ging auch noch gut. Aber dann fingen sie an, schwierigere Fragen zu stellen - mit Wörtern, die mir damals unbekannt waren. Sobald ich eine Frage nicht verstanden hatte, habe ich nochmals nachgefragt, mit der Bitte, die Frage zu wiederholen. Ich habe die Fragen nochmals gestellt bekommen, aber diesmal lauter als beim ersten Mal. Falls ich die Frage immer noch nicht verstanden habe, hörte ich sie ein drittes Mal, aber noch lauter als die ersten beiden Male. Irgendwann wurde es dann etwas unangenehm, weil die Kinder die Fragen immer lauter stellten. Ich unterbrach sie schließlich. Warum habe ich das gemacht? Vertrage ich keine lauten Geräusche? Nein, das war nicht der Grund. Ich habe erkannt, dass die Kinder meine Erwiderung „Das habe ich nicht verstanden“ so interpretiert haben, dass ich sie akustisch nicht verstanden habe. Also haben sie lauter gesprochen, in der Hoffnung, das Problem zu beheben. Ich habe versucht zu erklären, dass ich sie gehört habe, sie aber nicht verstanden habe. Leere Gesichter blickten mir entgegen. Dann habe ich angefangen, ziemlich schnell etwas auf Englisch (meiner Muttersprache) zu sagen. Die Kinder schauten erstaunt und voller Unverständnis und fingen an zu tuscheln. „Was hat sie gesagt?“ „Das verstehe ich nicht.“ u.s.w. Ich erwiderte, „Genau. Das ist, was ich meinte. Ich habe euch gehört, aber ich habe die Wörter, die ihr benutzt, nicht verstanden. Das kann passieren, wenn man mit jemandem kommuniziert, der oder die eine andere Sprache spricht. Man muss seine eigene Sprache verändern oder etwas nochmals erklären oder mehr Geduld haben als sonst.“ Die Kinder nickten und der Geräuschpegel nahm wieder ein normales Niveau auf. Der Rest der Woche ist sehr gut gelaufen und ich habe das Gefühl bekommen, dass ich die Kinder in ihrer Entwicklung weitergeholfen habe. 

Zugegeben, diese Erfahrung liegt Jahre zurück und hat in einem Gebiet stattgefunden, in dem damals wirklich die wenigsten Menschen Englisch gesprochen haben. Es kann sein, dass heute die Geschichte anders laufen würde, weil Kinder öfter in Kontakt mit Nichtmuttersprachlern in Kontakt kommen. Aber genau das ist der springende Punkt: Kinder sollen lernen, wie man mit Menschen umgehen, die anders sind als sie selbst. Und es braucht unterschiedliche Erfahrungen, Begegnungen und wahrscheinlich auch Fehltritte, um das zu lernen. Genauso ist es, wenn man eine Sprache (Erst- oder Zweitsprache) lernt.

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Sozial-emotionales Lernen (SEL), Toleranz und das Verhältnis zueinander

Wie die Geschichte oben sehr gut darstellt, sind das sozial-emotionale Lernen und Toleranz oft eng mit der Entwicklung der Sprache verbunden. Für Lernende kann eine behutsame, offene Umgebung sehr unterstützend sein für die sprachliche Entwicklung. Fühlt man sich sicher und gut aufgehoben, wagt man es, sprachlich mehr auszuprobieren, weil keine negativen Konsequenzen zu fürchten sind, falls der Versuch scheitert. Sprache ist gleich Kommunikation, also lernt man auch von anderen in der Umgebung. Man kann die Aussagen kopieren, weiterentwickeln oder umformulieren. Falls man anderer Meinung ist, muss man sich irgendwie einigen. Falls man sich nicht so ausdrücken kann, wie man es sich vorstellt, muss man lernen mit der Enttäuschung oder anderen Gefühle umzugehen. Falls andere Kinder mehr können als man selbst, muss man auch irgendwie damit klarkommen und umgehen.  Hierzu können Lernmittel wie LEGO Education BauDich Emotionen unterstützend sein. Die Kinder können viel über Emotionen und Gesichtsausdrücke lernen, darüber sprechen, Emotionen und Situationen einordnen. In einer bilingualen Umgebung können die Figuren als visuelle Unterstützung dienen, sodass sich die Kinder spielerisch die Begriffe der unterschiedlichen Emotionen zwei- oder mehrsprachig merken können. Und falls die Wörter fehlen sollten, ist Kommunikation trotzdem möglich.

Lego-Figuren mit Gesichtern fördern den emotionalen Asdruck von Kindern und helfen, bilinguale Erziehung zu fördern.

Umgang mit Zweisprachigkeit

In der Erwachsenenbildung bzgl. des Sprachenlernens gibt es zwei Gegenpole – Genauigkeit vs. Flüssigkeit. Beide haben gewinnende Punkte für sich. Wer sich akkurat ausdrücken kann, wird mit gute Noten und Respekt belohnt. Wer die Sprache fließend beherrscht und sie kommunikativ anwenden kann, ist in der Lage, sich mit vielen Menschen auszutauschen und die eigenen Ideen redegewandt auszudrücken. Idealerweise kann man beides. Im Bereich der frühkindlichen Bildung liegt die Betonung oft auf Flüssigkeit, weil in vielen Fällen Genauigkeit mit Noten oder Leistung gleichgesetzt wird, was bekanntlich nicht in Kitas oder Kindergärten gegeben ist. Deswegen ist es durchaus in Ordnung, sich auf den kommunikativen Aspekt der Sprache zu konzentrieren. Das bedeutet, die Melodie der Sprache zu erforschen (gerne anhand von Liedern), Wortschatzspiele anzuwenden, eine Mischung aus bekannten deutschen und fremdsprachlichen Wörtern innerhalb eines Satzes zu dulden, weil gerade ausprobiert wird u.s.w. Ein offener, spielerischer Umgang mit der Sprache ist wünschenswert. 

„Kinder haben Freude daran, ihre Ideen, Wünsche, Bedürfnisse und Erkenntnisse immer differenzierter mitzuteilen und sich mit anderen Menschen darüber zu verständigen.“ (Völkel 2011,9)
„Kinder möchten Beziehungen aufbauen. Sprache unterstützt sie dabei, unabhängig von Kompetenz in der Sprachverwendung.“ (Theresia Wollnitz 2016,18)

 

Es wird oft vermutet, dass das Sprachgefühl für die Erstsprache negativ beeinflusst wird - oder anders ausgedrückt - ein Sprachchaos entsteht, wenn mehrere Sprachen vermischt werden. Laut unterschiedlicher langjähriger Studien passiert aber genau dies nicht. Die Kinder können die sprachlichen Trennungen ohne Schwierigkeiten meistern, auch ohne zusätzliche Förderung. Es ist meistens für die Kinder klar, welche Wörter zu welcher Sprache gehören. Falls es zu Sprachvermischungen kommt, können diese oft in unterschiedliche Kategorien untergliedert werden. Zu vermeiden aber, die Einstufung dieser Vermischungen als „gut“ oder „schlecht“ vorzunehmen. In vielen Fällen dienen sie der Kommunikation und sind nicht als Sprachdefizit zu verstehen.

Sprachwechsel oder Code-switching passiert, wenn für mehrere Wörter eines Satzes eine andere Sprache verwendet wird. Das kann passieren, weil das Wort nur in eine Sprache gerade verfügbar ist, das Kind aber trotzdem etwas mitteilen möchte. Anders betrachtet, könnte das als aktive Problemlösung gesehen werden, weil versucht wird, Kommunikation voranzutreiben. Und das, trotz fehlendem Vokabular. Eigentlich ist es eine kreative Lösung!

Sprachlicher Transfer oder Interferenz passiert, wenn ein Lerner oder eine Lernerin unbewusst Sprachstrukturen und Regeln auf eine andere Sprache überträgt. Studien belegen, dass dies von den Denkweisen der Lernenden, nicht vom Kontakt mit anderen Sprachen herrührt.

Sprachliche Ganzheiten können passieren, wenn Sprachlernende Sprachstrukturen anwenden, die dem aktuellen Kenntnisstand voraus sind.  Hier kann es sich um Floskeln oder feststehende Redewendungen handeln.

 

Inklusion und binnendifferenzierte Bildung

Kein Kind gleicht dem anderen vollständig. Jedes Kind hat Schwächen und Stärken, was das Lernen betrifft. Das ist so bei der Erstsprache und auch bei der Zweitsprache. Deswegen ist es so wichtig, die Kinder abzuholen, wo sie gerade stehen und sie zu unterstützen - bei dem was sie gut können und bei dem was sie nicht so gut können. Ist es wichtig ob eine Kita- oder Kindergartenkind sich viele Vokabeln merken kann? Nein, weil es in diesem Alter eher darum geht, ein Gefühl für die Sprache, dessen Klang und die jeweilige Zusammensetzung zu bekommen. Das Kind soll eine Grundlage aufbauen können, eine positive Verbindung zu der Sprache bekommen und keine Angst oder Hemmungen haben, die Sprache anzuwenden, egal ob mit nur einem Wort oder mit 20 Wörtern.

 

Übungen, Tipps und Tricks für die bilinguale Erziehung

Das Immersionskonzept oder Sprachbad bedeutet, dass Kinder in alltäglichen Kindergartensituationen mit der Zweitsprache in Kontakt kommen. Dies passiert durch eine Bezugsperson. Diese Bezugsperson spricht immer mit den Kindern in einer bestimmten Sprache. Hiermit soll erreicht werden, dass sich die Kinder die Zweitsprache auf ähnliche Weise wie die Erstsprache aneignen können, nämlich durch alltägliche Situationen.

Scaffolding bedeutet, die Unterstützung und Erweiterung der Sprache durch die Nutzung von passendem Vokabular, Grammatik und Sprachkonstrukten durch die Fachkraft. Hier ist es wichtig, auf das Kind einzugehen und es sprachlich zu fordern und zu fördern - genau auf dem Niveau, auf dem es sich gerade befindet.

Sprachroutinen kombinieren alltäglichen Routinen (Zähneputzen, Schlafengehen, Morgenkreis usw.) und Sprache. Sie werden zwei- oder mehrsprachig erklärt, um das Verständnis und den Wortschatz zu erweitern. Die Kinder lernen die Wörter nebenbei, wenn sie diese Prozesse durchgehen.

Mit der Strategie Wörter „bereitstellen“ überlegt sich die Fachkraft, welche Wörter in einer bestimmten Situation nützlich wären und baut diese in einem Gespräch oder in eine Erklärung mit ein. Das ermöglicht es den Kindern, Wörter aufzuschnappen und selbst wieder anzuwenden. Wenn dies zweisprachig geschieht, gibt es gleich zwei Möglichkeiten, eine bleibende Verbindung zwischen Gegenstand/Konzept und der Sprache aufzubauen.

Eins ist immer wichtig, wenn man etwas Neues lernt – die Wiederholung. In der Erwachsenenbildung wird oft gesagt, dass man ein neues Wort sieben Mal hören muss, bevor dieses sich verfestigt und Teil des aktiven Wortschatzes wird. (Aktiver Wortschatz meint hier die Wörter, die man aktiv und ohne große Überlegung anwenden kann. Der passive Wortschatz sind die Wörter, die man erkennt, wenn man sie hört, selbst aber nicht aktiv anwendet.) Bei Kindern kann diese Zahl anders sein, aber wir können trotzdem davon ausgehen, dass Wiederholung auch hier unentbehrlich ist.

Egal, ob Groß oder Klein, man kann sehr viel durch Musik lernen. Kinder werden durch Musik in der Alphabetisierung unterstützt, indem sie Melodie und/oder Rhythmus mit Buchstaben oder Wörtern verbinden. Wenn man Musik in einer Gruppe hört und alle mitsingen, herrscht auch weniger individueller Druck, weil man nicht alleine spricht. Für manche Kinder ist das eine sichere Möglichkeit mitzumachen - ohne die Angst, Fehler zu machen.

Da Kleinkinder nicht lesen können, kann man anhand von Bildern oder Symbolen kommunizieren. Mit Symbol- und Rollenspielen werden die Kinder ermutigt, Wortbedeutung, Ausdrücke oder andere sprachliche Komponenten gemeinsam zu besprechen und Handlungen oder Anwendungen zu erforschen.

Über etwas nachzudenken ist immer wichtig, um etwas besser verstehen zu können. So ist es auch mit der Sprache. Möglichkeiten für Reflexion unterstützen den Spracherwerb und sind auch für Fachkräfte nicht zu vergessen!

Individuelle Unterstützung und die Interessen des Kindes sollten einbezogen und genau dort angeknüpft werden. Das gibt Kindern nicht nur das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, sondern fordern auch die entsprechenden Sprachkompetenzen. 

Tipp

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Persönliche Eigenschaften für Fachkräfte in der bilingualen Erziehung

Wie in den meisten Berufen, gibt es bestimmte persönliche Eigenschaften, die auch Fachkräfte bei der Vermittlung von Sprache unterstützen. Diese sind:

  • Verlässlichkeit
  • Motivation und Neugier
  • Spontaneität und Durchhaltevermögen
  • Fach- und Sprachkenntnisse
  • Toleranz gegenüber unterschiedlichen sprachbezogenen Verbindungen bei den Kindern (evtl. ein Kind und eine Fachkraft mit der gleichen Hauptsprache)
  • Fähigkeit, potenziell heikle Situationen zu deeskalieren
  • Sprachverständnis (verbal und nonverbal)
  • Fähigkeit, über eigenes Handeln und Situationen zu reflektieren
  • Auf das Niveau des Kindes eingehen zu können (Wortwahl, Tempo, usw.)

     

    Ideale Umgebung für Fachkräfte

    Da bilinguale Erziehung keine Selbstverständlichkeit ist, sind unterstützende Führungskräfte mit Offenheit für Fort- und Weiterbildungen natürlich sehr wünschenswert.

    Tipp

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    Quellen:

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