3. Strukturieren
Wir kennen das von der Einkaufsliste: Haben wir uns die Mühe gemacht, die Einkäufe zu ordnen (nach Obst/Gemüse, Fleisch/Wurst, Milchwaren, Süßes und Toilettenartikel) brauchen wir die Liste seltener hervorzuholen als bei bunt gemischten Angaben.
Es ist deshalb sinnvoll, wenn sich Ihre Schülerinnen und Schüler kurze Überschriften zu den Hauptpunkten einfallen lassen und die Unterpunkte diesen zuordnen. So behalten sie die Übersicht.
4. Komprimieren
Das Großartige an einem Spickzettel ist der begrenzte Platz. Spicker im DIN-A5-Format sind für eine Klassenarbeit ausreichend.
Anders als bei einer Zusammenfassung ohne Platzlimit, muss der Schüler/die Schülerin Entscheidungen treffen, was wichtig ist und was nicht. Das ist allerdings nicht ganz einfach und muss geübt werden.
5. Das große Ganze
Nur wer den Gesamtzusammenhang im Blick hat, kann entscheiden, was wesentlich ist. Bevor es ans Schreiben geht, sollten sich die Schülerinnen und Schüler deshalb die Inhalte bereits gut durchgelesen haben – oder während des Unterrichts sehr aufmerksam gewesen sein :)
6. Vom Großen zum Kleinen
Wem es anfangs schwer fällt, sich von weniger relevanten Informationen zu trennen, kann sich zunächst mehr Platz gönnen. In einem zweiten Schritt wird der erste Spicker nochmals gekürzt. Das wird so lange wiederholt, bis das Wissen so verdichtet ist, dass es auf die vorgegebene Spickergröße passt. Durch das wiederholte Reflektieren, was wichtig ist, ist der Lerneffekt eines so erstellten Spickzettels sehr groß.