In der Praxis: Ideen und Methoden
Falls Sie sich dazu entscheiden, Technik verstärkt in der Kita zu integrieren, stehen Ihnen viele Möglichkeiten zur Auswahl. Das kann von einfachen, sogenannten „Lowtech-Lösungen“, bis hin zu komplexeren „Hightech-Lösungen“ variieren. „Lowtech“ wird auch manchmal „analog“ genannt. Das bedeutet, dass wenig oder gar keine Technik verwendet wird. Es gibt unterschiedliche analoge Lösungen, die Kinder behutsam an das Thema Programmierung heranführen. Bei diesen Lösungen ist es nicht notwendig, mit dem Bildschirm zu arbeiten. Trotzdem lernen die Kinder Grundlagen, die für ihre Entwicklung auf dem Gebiet essenziell sind. Dies wird anhand von Steinen, Programmierbrettern und vielen weiteren analogen Materialien gemacht.
Weitere Ideen sind:
- Nutzen einer Mikroskop-App, um Blätter zu untersuchen.
- Einen Waldausflug mit der Kamera festhalten.
- Den Kindern online passende geschützte Bereiche (wie z. B. www.kikaninchen.de ) bereitstellen.
- Software nutzen, um Kinder in anderen Ländern virtuell zu treffen.
Andere Möglichkeiten, wie der Lego® Education DigiZug, sind ideal für die Reise zwischen den realen und digitalen Welten. Eine Verbindung wird geschaffen, da die reale Welt abgebildet wird und die digitalen Komponenten so eingesetzt werden, wie sie so auch im realen Leben zu finden sind. Das macht digitale Konzepte weniger theoretisch und somit greifbarer für die Kinder. Obwohl es eine passende App für den DigiZug gibt, ist man nicht gezwungen, diese zu verwenden – er funktioniert auch ohne. Die fünf farbigen Funktionsbausteine lassen die Kinder die Zusammenhänge verstehen, ohne dabei mit zu schwierigen Konzepten konfrontiert zu werden.
Quellen: