In einer Zitrone steckt außer Vitamin C auch genug Energie, um ein Lämpchen zum Leuchten oder einen Kopfhörer zum Knistern zu bringen!
Sie fungiert sozusagen als Batterie. In der Fachsprache nennt man eine Zitronenbatterie auch galvanische Zelle. Dort wird chemische in elektrische Energie umgewandelt.
Aber wie kommt die Energie aus der Zitrone in das Lämpchen?
Für das Bauen einer Zitronenbatterie eignet sich Paararbeit besonders gut.
Für jedes Zweierteam benötigen Sie:
- eine Zitrone (es klappt auch mit anderem Obst und Gemüse, wie z. B. Kartoffeln)
- ein kleines Lämpchen oder Kopfhörer
- Eisen- oder Zinknagel, -blech oder -draht
- Kupfernagel, -blech oder -draht
- 2 Drähte mit Krokodilklemmen
Der Versuch
- Die Schüler rollen die Zitrone auf dem Tisch und üben dabei Druck auf sie aus, um die Leitfähigkeit zu erhöhen und das Ergebnis des Versuchs zu verbessern.
- Danach stecken sie in die Zitrone ein edles und ein unedles Metall (z. B. Kupfer und Zink) in Form eines Nagels, Drahts oder Blechstücks. Sie dienen als Elektroden. Die Zitronensäure wirkt als Elektrolyt, also eine Substanz, die Strom leiten kann.
- Jetzt wird je ein Draht mit der Krokodilklemme an je einem Metallelement befestigt.
- Die anderen Enden der Drähte werden mit einem Lämpchen (eines am Kontaktpunkt, das andere an der Windung) oder dem metallenen Ende des Kopfhörerkabels verbunden. Der Stromkreis ist nun geschlossen und es läuft eine chemische Reaktion ab: Das unedle Metall kann Elektronen nicht so fest an sich binden, wie das edle Metall. Das Zink gibt deshalb Elektronen an das Kupfer ab. Dieser Fluss der Elektronen ist im Prinzip nichts anderes als Strom.
- Wenn alles richtig angeschlossen ist und genug Strom erzeugt wird, leuchtet die Lampe oder der Kopfhörer beginnt zu knistern.
Während des Versuchs notieren die Schüler ihre Beobachtungen.
Nach den Zitronen können die Schüler auch andere Obst- und Gemüsesorten testen. Welche funktionieren am besten als Batterien?