Gestalten Sie die Rückkehr der Kinder durch den gemeinsamen Austausch. In unserem bereitgestellten PDF finden Sie eine kleine Tabelle, die Sie zusammen mit den Kindern ausfüllen oder bemalen können. "Was war zu Hause toll? - "Worauf habe ich mich im Kindergarten gefreut?" - "Was wünsche ich mir für die erste Kindergarten-Woche?".
5 Tipps für die Rückkehr nach der Schließungszeit
1. Jeder braucht seine Zeit
Freispiel und das erneute Entdecken der Räumlichkeiten sind wichtige Faktoren, die den Kindern die Rückkehr in den Kindergarten erleichtern. Durch das freie Spiel und das Erkunden der Räumlichkeiten erwerben die Kleinen die notwendigen Informationen, um sicher an den gesetzten Punkten der Tagesordnung mitzuwirken. Gestalten Sie daher die ersten Tage nach Schließungszeiten relativ frei.
2. Eingewöhnung
Gerade bei U3-Kindern kann - nach längeren Schließungszeiten - eine erneute Eingewöhnung notwendig sein. Das Lösen von den Sorgeberechtigten wird schrittweise vollzogen und ganz an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet.
3. Zeit für Geschichten
Nutzen Sie den Morgenkreis, um jeden zu Wort kommen zu lassen. Die ersten Tage nach der Schließungszeit werden durch einen Morgenkreis erweitert, der den Kindern den Raum lässt, ihre Erfolge, Lernfortschritte oder Abenteuer während der Schließungszeit zu erzählen. Jeder bekommt hier die Gelegenheit, seine schönsten und vielleicht auch weniger schönen Erlebnisse mit der Gruppe zu teilen. Der Austausch schafft eine emotionale Basis, auf der die zukünftige pädagogische Arbeit aufgebaut werden kann.
4. Schritt für Schritt zur Förderung
Gezielte Förderangebote sollten erst nach und nach in den Alltag integriert werden. Erst nachdem sich das pädagogische Team wieder zusammengefunden hat und die Gruppe als Ganzes wieder zum Alltag übergegangen ist, können Förderungen im ganzheitlichen Sinne durchgeführt werden. Lassen Sie sich und den Kindern die Zeit, im Alltag anzukommen.
5. Starten Sie neu
Vor allem längere Schließungszeiten sind eine Chance, angestaubte und veraltete Abläufe und Rituale in Frage zu stellen. Besprechen Sie gemeinsam mit Leitung und Kollegen die festen Abläufe Ihrer Einrichtung und stellen Sie diese in Frage. Nicht jede Schließungszeit dient dazu, das Konzept Ihrer Einrichtung zu überarbeiten. Allerdings ist eine solche Statusprüfung von Zeit zu Zeit sinnvoll, um auf die Kinder, die gesellschaftliche Entwicklung und die veränderte Personalstruktur einzugehen. Wagen Sie gemeinsam den Sprung ins kalte Wasser und überarbeiten Sie gezielt einzelne Punkte Ihres Tagesablaufs.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (...)
Hermann Hesse