Was ist die Loci-Methode?
Die Loci-Methode ist eine Mnemotechnik bzw. Merktechnik, die sich das räumliche Erinnerungsvermögen zunutze macht. Die zu merkenden Begriffe werden mit Orten (lat. loci) auf einer Route, z. B. durch die eigene Wohnung, verknüpft. Mit der Methode ist es möglich, sich eine Reihenfolge von Informationen zu merken.
Welchen Vorteil haben Mnemotechniken für den Unterricht?
Unserem Gehirn fällt es schwer, sich schnell mehrere unzusammenhängende Begriffe oder Zahlen zu merken. Durch die Verknüpfung mit Bildern und Orten wird es leichter. Mit Mnemotechniken, wie der Loci-Methode, können Kinder lernen, wie sie sich Sachverhalte leichter, schneller und nachhaltiger merken können.
Der Start ist oft holprig und es wird zunächst mehr Zeit benötigt, um sich Informationen zu merken. Je mehr Übungen die Kinder aber machen und die Technik verinnerlichen, desto sicherer und schneller können sie ihre Gedächtnisleistung steigern.
Sie können bereits in der Grundschule damit beginnen, die Methode mit einer kleinen Anzahl von Begriffen einzuführen.
Vorteile der Loci-Methode:
- Kein Merkzettel mehr nötig, der in Tests ohnehin nicht erlaubt wäre.
- Geübte Personen können sich Sachverhalte schneller merken.
- Wer die Routen wiederholt, lernt die Inhalte nachhaltig.
- Einmal verinnerlicht, ist die Methode leicht und überall einsetzbar.
- Beim Erstellen der Routen wird der Lernstoff strukturiert.