Die Schritte 2 bis 4 bilden den inhaltlichen Hauptteil. Sie können je nach Thema unterschiedlich aufgebaut sein.
2. Kerngedanke/These/Vergangenheit/Argument 1
In unserem Beispiel kann ein Satz folgen, der die Meinung erklärt.
Beispiel: „Sie helfen den Schülerinnen und Schülern, schnell Informationen für den Unterricht zu recherchieren.“
3. Beispiel/Antithese/Gegenwart/Argument 2
Ein konkretes Beispiel macht die Begründung greifbar.
Beispiel: „Zum Beispiel können sie beim Erstellen eines Referats online nach aktuellen Zahlen oder Definitionen suchen.“
4. Verstärkung/Synthese/Zukunft/Argument 3
Ein weiterer Satz verstärkt die eigene Meinung oder liefert ein zweites Argument.
Beispiel: „Außerdem können Schülerinnen und Schüler Lern-Apps nutzen, um den Unterrichtsstoff besser zu verstehen.“
5. Abschlusssatz/Fazit: Was ist die Schlussfolgerung daraus?
Der letzte Satz fasst die Argumentation kurz zusammen und rundet sie ab. Der Abschluss kann auch eine Forderung beinhalten.
Beispiel: „Deshalb sollte die Nutzung von Handys im Unterricht unter bestimmten Regeln erlaubt sein.“
Mit der 5-Satz-Methode wird das Argumentieren greifbar, nachvollziehbar und motivierend zugleich. Das hat für alle Seiten Vorteile: Für Lehrkräfte erleichtert die Methode das Korrigieren, da Argumentationen übersichtlich und nachvollziehbar aufgebaut sind. Für Schülerinnen und Schüler schafft sie Sicherheit, fördert strukturiertes Denken und erleichtert das Formulieren von Gedanken.