Ablauf des klassischen Lerntempoduetts
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Individuelles Arbeiten:
Die Klasse erhält eine Aufgabe, die von den Schülerinnen und Schülern zunächst allein und im eigenen Tempo bearbeitet wird. Dabei ist es wichtig, dass sich die Kinder ausreichend Zeit nehmen, um die Aufgabe zu verstehen.
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Kooperatives Arbeiten:
Sobald ein Kind fertig ist, steht es auf und wartet, bis ein weiteres Kind aufsteht. Die beiden finden sich für ein Lerntempoduett zusammen und tauschen sich aus. Sie vergleichen ihre Ergebnisse, diskutieren Lösungsansätze und erklären sich gegenseitig schwierige Punkte.
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Nachbesprechung:
Im Anschluss an die individuelle und kooperative Arbeitsphase können Sie die Ergebnisse einer oder mehrerer Aufgaben im Plenum besprechen. Hier besteht zudem die Möglichkeit für Feedback.
Tipp: Haltestellen
Das Lerntempoduett wird manchmal auch als Bus-Stop-Methode bezeichnet. Besonders, wenn Sie die Methode häufiger einsetzen oder mit mehr als einer Aufgabe arbeiten, kann es sinnvoll sein, feste Orte bzw. „Haltestellen“ für die Schülerinnen und Schüler einzurichten.
Wie kann eine Haltestelle aussehen? Häufig verwenden Lehrerinnen und Lehrer ein Schild und stellen Sitzgelegenheiten für die Schülerinnen und Schüler bereit. Ob das Stühle, Hocker oder ganz einfach Sitzkissen sind, hängt v.a. vom zur Verfügung stehenden Platz ab.
Abseits des Arbeitsbereichs können die Haltestellen als Hilfestationen eingesetzt werden, wo die Kinder z. B. während einer Stillarbeitsphase warten, um Hilfe von der Lehrkraft oder anderen Kindern zu bekommen.
Die Haltestellen können auch außerhalb des Klassenzimmers liegen. Das hat den Vorteil, dass die anderen Kinder konzentriert weiterarbeiten können, während sich ihre Mitschülerinnen und Mitschüler unterhalten.
Wenn Sie die Haltestellen mit einem Schild kennzeichnen möchten, haben wir hier drei Versionen zum Ausdrucken vorbereitet: