Vorschläge für Rituale im Schulalltag
1. Stundeneröffnungsrituale
Das Begrüßungsritual – und sei es nur das gegenseitige „Guten Morgen“-Wünschen – ist ein Zeichen für das Ende der Pause und den Beginn der neuen Schulstunde. Es signalisiert den Schülern, dass nun von ihnen erwartet wird, die Konzentration auf Sie und den Unterricht zu wenden und private Gespräche einzustellen.
Im Fremdsprachenunterricht bietet es sich natürlich an, sich in der jeweiligen Sprache zu begrüßen, während Grundschüler gerne ein Begrüßungslied singen. Das Aufstehen bei der Begrüßung empfinden viele heute als spießig oder zu militärisch, andere schwören auf den aufrüttelnden Effekt und Bewegung schadet ohnehin nie :)
Mehr Tipps zum Thema Unterrichtseinstiege erhalten Sie Beitrag "Beispiele für einen guten Start in den Unterricht".
2. Wochenanfangsrituale
Die Schüler haben sich zwei Tage nicht gesehen und schon gibt es unglaublich viel zu erzählen. Um den Austausch in geregelte Bahnen zu bringen, können Sie einen Montagmorgenkreis für Schüler der Klassen eins bis vier einführen. Hier dürfen die Kinder von den Wochenenderlebnissen erzählen und Sie können z. B. den Wochenplan kurz durchsprechen.
Oder Sie signalisieren den Wechsel von Wochenende und Schulzeit durch die Vergabe der Klassendienste für die Woche.
3. Ruhezeichen
Lärm ist ein Problem, das Ihnen sicher täglich mehrfach begegnet. Für alle, die das ständige Ermahnen leid sind, ist ein Ruhezeichen eine zeit- und stimmschonende Alternative. Je nach Ihren eigenen Vorlieben können
akustische Signale mit Tischglocken, Klangschalen, Zimbeln oder Klangstäben erzeugt werden.
Handzeichen werden nicht gleich von allen bemerkt, haben aber den Vorteil, dass sie auch von Schülern eingesetzt werden können. Das Handzeichen ist das Signal für alle, es ebenfalls auszuführen und leise zu werden. Noch mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Beitrag
"Weniger Lärm im Klassenzimmer durch Ruhesignale".