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Steuererklärung: Steuertipps für Lehrer

Steuererklärung erstellen: Steuertipps für Lehrer

Wie Sie unnötige Steuern vermeiden

Gastbeitrag von Barbara Reeb und Harald Sacher,
Kanzlei Prof. Dr. Baumann + Partner mbB, Ellwangen

Als Lehrerinnen und Lehrer haben Sie berufsbedingt hohe Aufwendungen, um Ihren Unterricht angemessen vor- und nachzubereiten.
Gerade für Sie lohnt sich deshalb das Sammeln von Belegen und das Ausfüllen der Steuererklärung, um nicht unnötig Steuern zahlen zu müssen.

Wer es richtig macht, kann so leicht eine erhebliche Senkung seiner Steuerlast herbeiführen.

Das Problem: Vielen ist nicht bewusst, welche Ausgaben die Finanzbehörden als berufsbedingte Aufwendungen anerkennen – gerade bei Lehrkräften ist dies aber eine ganze Menge:

1. Arbeitsmittel

Sämtliche Aufwendungen für Gegenstände, die Sie für berufliche Zwecke tätigen und die nicht vom Arbeitgeber ersetzt werden, können als Werbungskosten von der Steuer abgezogen werden. Sind diese Gegenstände auch im Rahmen der privaten Lebensführung nutzbar, ist für die Einordnung des Gegenstandes als steuerlich berücksichtigungsfähiges Arbeitsmittel der tatsächliche Verwendungszweck und -umfang im Einzelfall entscheidend.

Als Werbungskosten berücksichtigungsfähig sind insbesondere für berufliche Zwecke beschaffte

  • Schreib- und Beschriftungsmaterialien,
  • Druckerpapier,
  • Aktenordner und andere Ordnungssysteme,
  • Druckerpatronen,
  • Taschenrechner,
  • Kopierkarten,
  • Aktentaschen,
  • der beruflich genutzte PC,
  • der Laptop sowie
  • das Tablet.

Auch Einrichtungsgegenstände, wie z.B. ein Bücherregal, ein Flipchart, ein Bürostuhl oder der Schreibtisch können abgesetzt werden.

Häufig werden Arbeitsmittel angeschafft, deren Nutzung sich über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt, wie beispielsweise bei den oben erwähnten Einrichtungsgegenständen oder dem PC. Liegt der Kaufpreis für solche Gegenstände über 487,90 Euro, so müssen die Anschaffungskosten über die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt berücksichtigt werden. Bei einem PC oder Tablet beträgt diese Nutzungsdauer z.B. regelmäßig 36 Monate ab Kaufdatum.

Steuererklärung: Steuertipps für Lehrer

Die Abgabe einer Steuererklärung lohnt sich für Lehrerinnen und Lehrer nahezu in jedem Fall, © Fotolia.com / StudioLaMagica

2. Fachliteratur

Aufwendungen für Fachbücher oder Fachzeitschriften, die sich inhaltlich ausschließlich oder zumindest weitaus überwiegend mit den eigenen beruflichen Themengebieten befassen, können Sie als Fachliteratur in den Werbungskosten der Steuererklärung ansetzen.

Hierbei ist für jedes einzelne Buch bzw. für jede Zeitschrift zu untersuchen, ob es sich um einen Gegenstand der privaten Lebensführung handelt oder ob der Lesestoff der beruflichen Tätigkeit dient. Die Angabe des vollständigen Titels auf dem Kaufbeleg ist daher unerlässlich.

Bei Pädagoginnen und Pädagogen gehört zur beruflichen Tätigkeit auch die Unterrichtsvor- und -nachbereitung. Somit muss die Literatur nicht zwingend direkt im Unterricht verwendet werden.

Die Abgrenzung beruflich – privat ist dennoch häufig schwierig: Kann der Bestseller „Harry Potter und das verwunschene Kind“ als berufsbedingte Anschaffung gewertet werden, wenn man dieses als mögliches Unterrichtsthema behandeln will? In solchen unklaren Fällen sollten Sie den Bezug zur Lehrtätigkeit in der Steuererklärung erläutern und plausibel erklären.

3. Nichtbeanstandungsgrenze für Arbeitsmittel und Fachliteratur, Kontoführungskosten

Viele Finanzämter beanstanden es nicht, wenn für die Ausgaben für Arbeitsmittel und Fachliteratur 110,00 Euro pauschal ohne Nachweis angesetzt werden.

Diesen Betrag sollten Sie immer dann geltend machen, wenn der Nachweis höherer Aufwendungen nicht geführt werden kann.
Ein Rechtsanspruch auf diese Pauschale besteht allerdings nicht.

Daneben werden ohne Nachweis 16,00 Euro regelmäßig pauschal für die Kontoführungsgebühren akzeptiert. Auch hier können höhere Kosten für das im Rahmen der Besoldung/des Gehalts genutzte Girokonto nachgewiesen und angesetzt werden.

4. Telefon- und Internetkosten, Verbandsbeiträge, Fortbildungsveranstaltungen

  • Klassenausflüge, Elterngespräche, Konferenzen – Lehrerinnen und Lehrer müssen vieles per Telefon oder Internet erledigen und koordinieren. Die hierfür anfallenden Kommunikationsaufwendungen können Sie als Werbungskosten ansetzen. Ein pauschaler Betrag von 20,00 Euro pro Monat wird dabei meist ohne Einzelnachweis anerkannt.
  • Überdies sind Beiträge zu Berufsverbänden, wie z.B. dem Beamtenbund oder dem Deutschen Lehrerverband, berücksichtigungsfähig. Neben den Pflichtbeiträgen als Mitglied gehören hierzu auch freiwillige Zahlungen, Aufnahmegelder oder Zahlungen für konkrete Leistungen des Berufsverbandes, wie z. B. Rechtsberatung. Für die Absetzbarkeit ist es dabei nicht notwendig, dass eine Mitgliedschaft bei dem Verband besteht.
  • Nicht selten tragen Sie selbst die Kosten für Fortbildungsveranstaltungen, die der Lehrtätigkeit dienen. Zu denken ist hier insbesondere an Fortbildungen zu technischen Neuerungen oder pädagogischen Methoden. In diesem Zusammenhang angefallene Kosten können Sie komplett als Werbungskosten abziehen. Hierunter fallen vor allem die Kursgebühren sowie Reise- und Übernachtungskosten.

5. Häusliches Arbeitszimmer

Nur die wenigsten Arbeitnehmer können die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich geltend machen.
Die gute Nachricht: Lehrer gehören grundsätzlich dazu!

Steuererklärung: Steuertipps für Lehrer

Lehrerinnen und Lehrer können die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer von der Steuer absetzen, Quelle: Betzold

Um die Kosten für das Arbeitszimmer von der Steuer absetzen zu können, müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Häusliche Verbindung: Der Raum muss seiner Lage, Funktion und Ausstattung nach in die häusliche Sphäre eingebunden sein, also zur privaten Wohnung gehören. Auch Keller- oder Dachgeschossräume können diese Anforderung erfüllen. Eine Arbeitsecke erkennt der Fiskus dagegen nicht als Arbeitszimmer an, es muss ein abgeschlossener Raum sein.
  • Berufliche Nutzung: Ein Arbeitszimmer dient fast ausschließlich der beruflichen Tätigkeit. Eine untergeordnete private Mitbenutzung von nicht mehr als 10 Prozent ist erlaubt, z. B. zur Erledigung der üblicherweise anfallenden privaten Post. Wird der Raum zu mehr als 10 Prozent privat genutzt, ist überhaupt kein Abzug möglich.

Sie können Kosten für das eigene Arbeitszimmer bis zu einer Höhe von maximal 1.250,00 Euro ansetzen. Berücksichtigungsfähig sind hierbei direkt dem Arbeitszimmer zuordenbare Aufwendungen wie z. B. Renovierungskosten.

Sofern keine direkte Zuordnung der Kosten möglich ist, wie z. B. bei der Wohnungsmiete, den Finanzierungskosten, dem Strom oder der Müllabfuhr, sind diese anteilig nach dem Verhältnis der Fläche des Arbeitszimmers zur gesamten Wohnfläche aufzuteilen.

6. Fahrtkosten

Das Finanzamt erkennt für die Fahrten zwischen Wohnung und Unterrichtsort pro Arbeitstag für jeden Kilometer der einfachen Wegstrecke pauschal 30 Cent als Fahrtkosten an. Diese Pauschale ist verkehrsmittelunabhängig, das heißt, sie gilt gleichermaßen für Autofahrer, Fußgänger, Rad-, Motorrad-, Bus- und Bahnfahrer. Für den Ansatz der Entfernungspauschale müssen Sie keinerlei Belege sammeln.

Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel können anstelle der oben genannten Entfernungspauschale die tatsächlichen Fahrtkosten ansetzen, falls diese höher sind. Diese müssen Sie dann allerdings durch die Vorlage von Fahrkarten belegen und der Steuererklärung beigefügen.

7. Werbungskostenpauschale

Das Finanzamt berücksichtigt von Amts wegen als Werbungskosten einen Pauschalbetrag von 1.000,00 Euro – ganz ohne Nachweise.

Dieser Betrag wird dann von den Einnahmen aus der Lehrtätigkeit abgezogen, wenn aus den vorgenannten Punkten nur geringere Werbungskosten nachgewiesen werden. Liegen Ihre tatsächlichen Kosten, die Sie für den Beruf geltend machen können höher, müssen Sie diese wie ausgeführt spätestens auf Nachfrage des Finanzamts durch Einzelbelege nachweisen.

Fazit

Auch wenn es einige Anstrengung kostet, übers Jahr alle Belege zusammenzutragen, zahlt sich dieser Aufwand gerade bei der Berufsgruppe der Lehrerinnen und Lehrer, in Anbetracht der Vielzahl der berücksichtigungsfähigen Aufwendungen und der damit zusammenhängenden zu erwartenden Steuererstattung, meist aus.

Häufig ergeben sich allein schon aufgrund der Fahrtkosten abziehbare Werbungskosten, die über dem Pauschalbetrag von 1.000,00 Euro liegen.
Die Abgabe einer Steuererklärung lohnt sich somit nahezu in jedem Fall.

Übrigens: Steuererklärungen können bis zu vier Jahren rückwirkend abgegeben werden.

Bei offenen Fragen oder Unterstützungsbedarf sollten Sie sich an die Vertreter der steuerberatenden Berufe wenden.

Unsere Gastautoren Barbara Reeb und Harald Sacher

Barbara Reeb, Master of Arts und angehende Steuerberaterin in der Kanzlei Prof. Dr. Baumann + Partner mbB, Ellwangen, sowie Dipl.-Kfm. Harald Sacher, Steuerberater/Wirtschaftsprüfer und seit 2011 Partner in der Kanzlei Prof. Dr. Baumann + Partner mbB, Ellwangen.

Wir haben uns über die Möglichkeit für Sie die wesentlichen Steuersparmöglichkeiten im Lehrerberuf skizzieren zu können sehr gefreut. Wir hoffen Ihnen mit diesen Informationen eine nützliche Hilfestellung zu geben. Für weitergehende Fragen sowie Beratung stehen Ihnen bei uns 100 Mitarbeiter an insgesamt fünf Standorten zur Verfügung. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.bp-tax.de.

 

9 Kommentar

  1. Sehr informativer Artikel!
    Ich bin auch Lehrer und lasse mich von einem Steuerberater aus Hamm unterstützen. Der hat mir auch schon einige Tipps gegeben, wie man am besten einsparen kann, aber einige Tricks aus dem Artikel waren mir auch noch nicht bekannt.

    LG Bianca

  2. Liebe Kim,

    leider können wir nicht alle Detailfragen hier im Blog beantworten.
    Ein Steuerberater in Deiner Nähe kann hier sicherfachkundig weiterhelfen.

  3. Hallo,

    Vielen Dank für den informierenden Beitrag. Mein Mann und ich sind beide Lehrer. Wir haben dieses Jahr ein Haus gebaut und extra ein großer Büro für uns eingeplant. Kann man dieses auch irgendwie in der Steuererklärung geltend machen?

    Liebe Grüße

    Kim

  4. Lieber Torsten,

    wir haben Ihre Frage unserem Gastautor, dem Steuerberater Harald Sacher, weitergeleitet. Hier seine Antwort:

    „Die Kosten für beruflich genutzte Computer und Tablets können grundsätzlich als Werbungskosten im Rahmen der Steuererklärung berücksichtigt werden. Die Höhe und die Dauer der Werbungskosten richten sich nach den nachfolgenden Kriterien:

    1. Höhe der Anschaffungskosten für PC oder Tablet inklusive erworbenem Zubehör (z.B. Monitor, Tastatur, Tablethülle, Displayschutz, kabellose PC-Maus)

    a. Anschaffungskosten unter Euro 487,90 brutto

    Sofern die Anschaffungskosten inkl. Zubehör unter Euro 410,00 netto bzw. Euro 487,90 brutto liegen, können im Rahmen einer steuerlichen Vereinfachungsregelung die Anschaffungskosten in voller Höhe im Jahr der Anschaffung als Werbungskosten abgezogen werden und eine Verteilung über die Nutzungsdauer ist nicht erforderlich. Es handelt sich bei diesen Anschaffungen um sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter. Für Anschaffungen ab dem 1.1.2018 steigt die Höchstgrenze für diese Güter fast um das doppelte auf Euro 800,00 netto bzw. Euro 952,00 brutto (bei 19% Umsatzsteuer).

    Die Erhöhung der Höchstgrenze kann durch Verschiebung des Kaufs von beruflich genutzten Gütern mit Anschaffungskosten zwischen Euro 487,90 und Euro 952,00 brutto auf einen Zeitpunkt nach dem 31.12.2017 steuermindernd genutzt werden.

    b. Anschaffungskosten über Euro 487,90 brutto

    Die Anschaffungskosten für das Gerät inklusive Zubehör sind ab dem Kaufdatum monatsgenau über einen Zeitraum von 36 Monaten zu verteilen. Hierbei werden die Anschaffungskosten ab dem Monat der Anschaffung mit einem Anteil von 1/36 pro Monat in der Steuererklärung als Werbungskosten berücksichtigt.

    Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
    Ein hochwertiges Tablet mit Anschaffungskosten inkl. Zubehör von z.B. brutto Euro 1.071,00 und Anschaffung im Oktober 2017 ist in der Steuererklärung 2017 bei ausschließlich beruflicher Nutzung mit 3/36 (für 3 Monate ab Anschaffung in 2017) von Euro 1.071,00, somit mit Euro 89,25 als Werbungskosten zu berücksichtigen. In den Folgejahren 2018 und 2019 sind dann 12/36, somit Euro 357,00 als Werbungskosten in der Steuererklärung zu berücksichtigen. Im Jahr 2020 ist dann bei anhaltender ausschließlich beruflicher Nutzung die verbleibende Abschreibung von Euro 1.071,00 abzüglich der bereits vorgenommenen Abschreibung von Euro 89,25 und 2-mal Euro 357,00 als Werbungskosten in der Steuererklärung von 2020 als Werbungskosten abzuziehen. In Summe somit Euro 1.071,00 abzüglich Euro 803,25 = Euro 267,75.

    2. Grad der beruflichen Nutzung

    a. Private Nutzung unter 10%

    Neben der vorgenannten Verteilung der Anschaffungskosten über den steuerlich vorgegebenen Nutzungszeitraum als Werbungkosten und der Vereinfachungsregelung für geringwertige Wirtschaftsgüter ist die steuerliche Abzugsfähigkeit vom Grad der beruflichen Nutzung abhängig. Sofern die Güter ausschließlich oder fast ausschließlich beruflich genutzt werden, können die Anschaffungskosten wie im obigen Beispiel in voller Höhe berücksichtigt werden. Diese Voraussetzung ist gegeben, sofern die private Nutzung weniger als 10% beträgt.

    b. Private Nutzung 10% und höher

    Sofern eine 10%ige oder höhere private Nutzung stattfindet, reduzieren sich die steuerlich ansetzbaren Werbungskosten entsprechend dem Grad der privaten Nutzung. Wird ein Tablet zu 20% privat genutzt, sind nur 80% der Anschaffungskosten gemäß den zuvor aufgezeigten Regelungen als Werbungskosten anzusetzen. Bezüglich der Beurteilung ob ein geringwertiges Wirtschaftsgut vorliegt, ist aber immer auf die ungeminderten Anschaffungskosten abzustellen.

    c. Nachweis der beruflichen Nutzung

    Der Grad der beruflichen Nutzung kann gegenüber dem Finanzamt glaubhaft gemacht oder durch entsprechende eigene Nutzungsprotokolle für einen repräsentativen Zeitraum, z.B. drei Monate, nachgewiesen werden. Je höher der berufliche Nutzungsgrad nachgewiesen werden soll, umso höher sind in der Regel die Anforderungen an die Glaubhaftmachung bzw. den Nachweis. Hierbei ist grundsätzlich dem Nachweis durch Nutzungsprotokolle über einen bestimmten Zeitraum als aussagekräftigerem Beleg der Vorzug zu geben. Die Glaubhaftmachung kann hingegen u.a. durch ein Liste der beruflichen Tätigkeiten mit dem PC oder Tablet und der durchschnittlich benötigten Zeit pro Woche oder pro Monate erfolgen. Hilfreich ist oft auch, wenn im Haushalt ein vergleichbares Gerät zur Privatnutzung bereits zur Verfügung steht.

    Diese Glaubhaftmachung bzw. Nachweisführung ist während der Abschreibungsdauer bei Anforderung durch das Finanzamt jährlich zu wiederholen, was aber in der Praxis eine Ausnahme ist. Regelmäßig ist die Glaubhaftmachung bzw. Nachweisführung aber bei der Anschaffung oder bei einem Wechsel des Finanzamts erforderlich.

    Das Finanzamt wird bei der Beurteilung der beruflichen Nutzung in der Regel auch den Standort und das verwendete Equipment beurteilen, so dass die berufliche Nutzung eines Standards-Computer im Arbeitszimmer mit Tastatur, Monitor und Drucker eher zugunsten des Steuerpflichtigen und die Verwendung eines Gaming-Computers mit Soundsystem im Wohnzimmer eher zuungunsten des Steuerpflichtigen wirkt.

    In der Praxis wird, sofern die berufliche Nutzung des Computers für eine Berufsgruppe wie z.B. die der Lehrer üblich ist, ein betrieblicher Nutzungsgrad von 50% für Computer regelmäßig von der Finanzverwaltung akzeptiert. Bei Tablet-Computern existiert solch ein Erfahrungswert derzeit noch nicht bzw. stellt sich in der Praxis auch der Nachweis der beruflichen Nutzung oftmals schwieriger dar. Letztendlich hängt die Würdigung der Glaubhaftmachung bzw. des Nachweises von dessen Qualität ab und liegt gleichzeitig auch immer im Ermessen des Finanzbeamten, so dass keine pauschalen Aussagen über die Anerkennung des beruflichen Nutzungsgrades getroffen werden können.“

  5. Hallo und vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Ich denke, viele von diesen Punkten sind neu für die meisten Lehrer, für mich zumindest! Das mit der Fachliteratur und Arbeitszimmer wusste ich gar nicht.. Ich denke ab und zu kann es gut sein, alles mit einem Steuerberater durchzusprechen um unnötige Fehler zu vermeiden und alles richtig zu machen. Ich habe es noch nie gemacht aber wäre bestimmt gut!
    LG Sophie

  6. Zu wie viel Prozent kann man PC und Tablet absetzen? Hatte bei meinem alten Finanzamt immer 30%, beim neuen durch Umzug auf 20% gekürzt. Sauerei…

  7. Bettina Kroker

    Sehr gerne! Und die nächste Steuererklärung bei der die Tipps dann Anwendung finden können, kommt bestimmt 😉

  8. Danke für diese übersichtliche Zusammenfassung! Habe einige der Tipps bisher noch nicht beachtet :-(((

  9. Viktoria Maisner

    Hallo zusammen,
    vielen herzlichen Dank für den spannenden und informativen Artikel. Meine Freundin ist Lehrerin und wir haben letztens über das Thema Steuererklärung gesprochen. Allerdings konnte ich ihr keine Tipps geben, da ich mich mit dem Thema überhaupt gar nicht auskenne. Jetzt werde ich ihr aber natürlich euren Artikel zeigen, er wird ihr sicherlich weiterhelfen.

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