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Lehrerin liest

10 Nebenwirkungen des Lehrerberufs ;-)

Haben Sie vor Antritt Ihres Lehramtsstudiums auch den Beipackzettel beachtet?

Viele Berufe haben „Nebenwirkungen“, die nicht in einer Berufsbeschreibung stehen würden. So müssen Schornsteinfeger damit umgehen können, dass ihnen wildfremde Menschen an die Arbeitskleidung, bevorzugt deren Knöpfe, fassen, während auch die tierliebsten Postboten häufig eine gewisse Vorsicht entwickeln, wenn nach ihrem Klingeln an den Haustüren ein Bellen ertönt.

Lehrerinnen und Lehrern ergeht es da nicht anders.

Gäbe es für den Lehrerberuf einen Beipackzettel wie für Arzneimittel, könnten dort diese 10 Nebenwirkungen aufgeführt sein:

Welche Nebenwirkungen sind bei der Ausübung des Lehrerberufs möglich?

Bei den folgenden Nebenwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig sind und von Lehrkraft zu Lehrkraft aufgrund unterschiedlicher Arbeitsweisen und Gewohnheiten differierend ausfallen können.

  1. Häufig:

    1. Vernachlässigung von Grundbedürfnissen (z. B. Essen, Trinken, Toilettenbesuch) aufgrund von konstant bestehendem Zeitmangel
    2. Probleme, Schule und Freizeit zu trennen;
      erhöhtes Gefährdungspotential, z. B. durch Anrufe von Eltern am Wochenende, einen Stapel unkorrigierter Arbeiten auf dem Esszimmertisch, abendliche bis nächtliche Unterrichtsvorbereitungen …
    3. Kreidestaub an der Kleidung;
      inzwischen sinkendes Risiko durch Zunahme von digitalen Tafeln und Whiteboards
      Lehrer und Kreidestaub
    4. Kribbelndes Gefühl in den Fingern beim Anblick von Rechtschreib-, Zeichen- und Grammatikfehlern;
      erhöhtes Gefährdungspotential durch Nutzung sozialer Medien und Messenger-Diensten

      Gelegentlich:

    5. Sammelwut (= Unmengen von Dingen aufbewahren, da sie irgendwann gebraucht werden könnten; von Nichtlehrern meist als Müll bezeichnet);
      ein erhöhtes Gefährdungspotential besteht für Grundschullehrkräfte
    6. Gehäufter, wissenschaftlich bisher unerklärlicher, Gebrauch des Ausdrucks „Sooo“
    7. Entwicklung von „Lehrerhumor“ (= spezielle Humorform, die v. a. von Lehrerinnen und Lehrern ausgeübt und für amüsant befunden wird, meist nicht deckungsgleich mit einer weiteren Humorform, dem „Schülerhumor“)
      Beispiel 1: Schüler: „Geht das so?“ – Lehrkraft: „Hat es denn Beine?“;
      Beispiel 2: Lehrkraft: „Ob du aufs Klo kannst, weiß ich nicht – aber du darfst.“
    8. Emotionale Reaktionen auf Sätze, in denen Worte wie „Halbtagsjob“, „vormittags“, „Recht“, „nachmittags“, „frei“, „ständig“ und „Ferien“ auftreten
    9. Entwicklung kryptologischer Fähigkeiten;
      nach einigen Berufsjahren ist vielen Lehrkräften die Entzifferung auch der unleserlichsten Handschriften möglich

      Sehr selten:

    10. Langeweile

Sollten Sie eine oder mehrere der genannten Nebenwirkungen bei sich oder Ihren Kolleginnen und Kollegen feststellen, machen Sie sich keine Sorgen, Sie sind vollkommen im Lehrerberuf und im Schulalltag angekommen 😉

Über Bettina Kroker

Seit 2014 arbeite ich bei Betzold in Ellwangen als Online-Redakteurin. Im Betzold-Blog möchte ich Lehrerinnen und Lehrern den ein oder anderen Tipp weitergeben, der den Schulalltag erleichtert und Zeit spart. Da ich stets auf der Suche nach neuen, interessanten Blog-Themen bin, freue ich mich immer über Ihre Vorschläge: blog@betzold.de.

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