Ablauf der Leselernstunden mit den Leselernhelferinnen und -helfern
Kind und Mentorin/Mentor lesen und sprechen nach dem Lesen über die Texte, damit die Lesekinder deren Bedeutung und die der Worte erfassen. Dass dies am besten in einem vertrauensvollen Verhältnis gelingt und wenn eine Portion Lob und Geduld die Stunde tragen, wissen Bildungsforschende und die Leselernhelferinnen und -helfern aus ihrer Praxis.
Ein Mentor betreut ein Kind mindestens ein Jahr lang. In Zusammenarbeit mit den regionalen MENTOR-Vereinen sorgen wir als Bundesverband für regelmäßige Qualifizierungen der Leselernhelferinnen und -helfern und für standardisierte Materialien.
Die Zusammenarbeit wird zwischen Schulleitung und Verein vor Ort in die Wege geleitet. Alle Mentorinnen und Mentoren legen erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse vor und sind versichert. Die Lesestunden finden in den Schulen statt, dazu wählen die Lehrerinnen und Lehrer die Lernenden aus.
Durch die Lesestunden motiviert und im kindlichen Selbstwertgefühl gestärkt, schaffen es die Kinder, die wichtigste Schlüsselqualifikation für soziale Teilhabe zu erwerben: Nur wer lesen kann, kann sich eine Meinung bilden, einen Schulabschluss machen und sein Leben in die Hand nehmen.